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Werkbrief

2/26 – Ein Bund gegen den Schund

Ein Bund gegen den Schund

Das Buch ‘Die Verkrempelung der Welt’ von Gabriel Yoran liefert einen wichtigen Bezug für Diskussionen im Schweizerischer Werkbund. Darin beschreibt Gabriel Yoran, welches Verhältnis die heutige Gesellschaft zu Dingen, Gestaltung und Konsum unterhält und welche Widersprüche daraus entstehen. Fragen, die in diesem Werk verhandelt werden, knüpfen direkt an Überlegungen an, die wir uns im Werkbund machen.

Wir freuen uns besonders, dass Gabriel Yoran dem Werkbund in seinem Buch nicht nur ein eigenes Kapitel widmet, sondern darüber hinaus zahlreiche direkte und indirekte Bezüge zum Werkbund herstellt. Allen, die sich vertieft mit den im folgenden Interview diskutierten Fragen auseinandersetzen möchten, sei die Lektüre von ‘Die Verkrempelung der Welt’ ausdrücklich empfohlen. Der Titel dieses Beitrags ist dem fünften Kapitel dieses neuen Standardwerks entlehnt.

Werkbrief 2/26, 09.07.2026, Text: Mathis Füssler im Gespräch mit Gabriel Yoran
Gabriel Yoran, Bild: © Benjamin Zibner, Suhrkamp Verlag

Gabriel Yoran, geboren 1978 in Frankfurt am Main, ist Unternehmer und Autor. Mit achtzehn gründete er sein erstes Unternehmen. Er promovierte über Spekulativen Realismus bei Graham Harman an der European Graduate School. Zuvor studierte er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin. Als Autor widmet er sich so unterschiedlichen Themen wie Kochen und klassischer Musik. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen und Autor diverser Sachbücher, zudem schreibt er für den Merkur, Zeit Online, Krautreporter und die taz. 

MF: Ich steige mit einem Steilpass in unser Gespräch ein: Gerade in Architektur, Gestaltung und Design habe ich oft das Gefühl, dass wir noch immer in den Debatten der Achtzigerjahre festhängen, irgendwo zwischen der Idee der guten Form und der postmodernen Kritik daran. Es gelingt Ihnen in Ihrem Buch, diese festgefahrene Dauerschleife im Diskurs über Gestaltung zu verlassen und zeitgenössische, neue Perspektiven darauf zu eröffnen, wie Gestaltung künftig praktiziert werden kann. Ist Ihr Buch auch als Kritik an der Postmoderne zu verstehen?

Gabriel Yoran: Wenn wir über Gestaltung sprechen, würde ich sagen: Nein, ich habe kein grundsätzliches Problem mit verspielten Dingen, mit Zitaten, Gags oder Ironie. Ich versuche nicht, eine Spassbremse zu sein, und ich wollte auch kein Buch schreiben, das den Menschen erklärt, was gutes oder schlechtes Design ist. Das wäre ein anderes Buch geworden.

Natürlich habe ich dazu Meinungen. Aber ich weiss auch, wie schnell man dabei ins bloss Geschmäcklerische abrutscht oder nur noch die eigenen Vorlieben feiert. Was mich vielmehr umtreibt, ist, dass unser Verhältnis zu den Dingen heute von einem ziemlich kaputten Designdiskurs geprägt ist.

MF: Mich beeindruckt, wie differenziert Sie den Werkbundgedanken beschreiben. Der Werkbund war schon immer auch ein Ort öffentlicher Debatten darüber, welche Gestaltung und welche Dinge eine Gesellschaft hervorbringen möchte. Ist dieser direkte öffentliche Diskurs über Gestaltung in der Gesellschaft heute verlorengegangen?

Gabriel Yoran: Ja, absolut. Das hat mich eigentlich schon sehr früh beschäftigt. Als Jugendlicher habe ich viele Autozeitschriften gelesen. Irgendwann fiel mir auf, dass sich die Begriffe ständig wiederholen. Es schien nur sehr wenige Kategorien zu geben, um über Autos zu sprechen – immer dieselben Adjektive, dieselben Wertungen. Das fand ich bemerkenswert und ehrlich gesagt ziemlich langweilig.

Später entdeckte ich die Motorseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort wurden Autos ohne Foto besprochen, stattdessen mit einer technischen Zeichnung und erstaunlich poetischen Texten. Ich erinnere mich an die Beschreibung eines Türgriffs, der sich so angefühlt hat, als gäbe man einem Tierarzt die Hand, der gerade bei der Geburt eines Kalbes geholfen hat. Solche Texte haben mich begeistert.

Ich dachte damals: Wenn wir so über Dinge sprechen könnten, assoziativ, offen, vielleicht sogar poetisch, dann würden wir wahrscheinlich ganz anders über Gestaltung nachdenken. Genau darin sehe ich eine wichtige Aufgabe: wieder zu lernen, über Dinge zu sprechen. Dass wir als Gesellschaft kaum noch darüber sprechen, welche Waren und welche Gestaltung wir eigentlich wollen, finde ich erstaunlich. Dieser Diskurs ist weitgehend verloren gegangen.

MF: Genau diese poetische Ebene hat mich beim Lesen sehr beschäftigt. Besonders eindrücklich fand ich Ihren Vergleich mit dem gemeinsamen Musikhören als Sinnbild für die Freude an gutem Design. Im Werkbund beschäftigt uns oft die Frage, wie man über Dinge sprechen kann, ohne sofort unter Materialismusverdacht zu geraten. Viele Menschen, die sich intensiv mit Gestaltung beschäftigen, haben ein schlechtes Gewissen: Darf ich mich überhaupt an schönen Dingen erfreuen? Bin ich deshalb bereits Materialist? Ihr Buch schlägt hier einen ganz anderen Ton an. Ich habe darin vor allem eine grosse Freude an Dingen gelesen.

Gabriel Yoran: Ja, der Begriff Lebensfreude kommt im Buch, glaube ich, gar nicht ausdrücklich vor, aber gemeint ist er schon. Ich sage gegen Ende des Buches auch: Ich würde keine 180 Seiten über Produkte schreiben, wenn mir an ihnen nichts liegen würde. Ich möchte mich mit schönen Dingen umgeben.

Ich bin nicht interessiert an apodiktischen Urteilen darüber, was wir alles weglassen oder minimieren müssen. Natürlich kann das sinnvoll sein. Aber die Vorstellung, dass gutes Design automatisch darin besteht, möglichst viel wegzulassen, überzeugt mich nicht.

Es gibt Dinge, die man objektiv nicht braucht und die trotzdem wichtig sind, weil sie Lebensfreude erzeugen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich aus einer musischen Familie komme. Denn beim gemeinsamen Musikhören würde ja niemand auf die Idee kommen zu sagen: Das ist bloss Materialismus. Bei Dingen scheint uns das viel schwerer zu fallen.

MF: In der Achzigerjahren wurde propagiert: Die gute Form sei autoritär, formalistisch und überholt. Alles müsse geöffnet werden. Alles sei möglich.

Gabriel Yoran: Also eine Form von Beliebigkeit? Vielleicht kann man tatsächlich sagen, dass wir bis heute nicht wirklich ehrlich darüber sprechen, was wir von den Dingen wollen. Und gleichzeitig glaube ich eben nicht, dass die Antwort darin liegt, wieder verbindlich festzulegen, was gute und schlechte Gestaltung ist. Aber wir müssten dringend wieder anfangen, überhaupt über diese Fragen zu sprechen.

Die Uhrenindustrie ist für mich ein gutes Beispiel. Mit der Quarzuhr kam in den Siebzigerjahren eine Technologie auf, die der Mechanik in ihrer Kernfunktion weit überlegen war: präziser, robuster, zuverlässiger. Gleichzeitig führte diese neue Technik zu einem «Anything goes», weil sie kaum noch Anforderungen an die Gestaltung stellte. Ein Quarzwerk ist klein und unspektakulär, es zwingt den Entwurf zu nichts mehr. Und genau da begann, glaube ich, ein Problem.

Heute erleben mechanische Luxusuhren wieder einen enormen Aufschwung. Viele Menschen scheinen genug von Updates, Software und Akkus zu haben. Sie wollen etwas Dauerhaftes, etwas, das nicht veraltet und vielleicht sogar vererbt werden kann. Das Problem ist nur: Ästhetisch ist praktisch nichts passiert. Was wir heute attraktiv finden, sind meist Neuauflagen von Entwürfen aus den Sechzigerjahren.

Interessant wird es, wenn man betrachtet, unter welchen Bedingungen diese Uhren heute produziert werden: nicht mehr in kleinen Manufakturen, sondern in hochindustrialisierten Fertigungsanlagen mit modernsten Maschinen. Und am Ende gestaltet man Uhren, die aussehen, als kämen sie aus dem neunzehnten Jahrhundert. Ganz streng genommen ist das Kitsch.

MF: Im Werkbund geht es uns nicht darum, die Geschichte zu vergessen, sondern neue Formen zu entwickeln, die auf die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen antworten.

Gabriel Yoran: Genau. Diese neuen Formen können nicht bloss behaupten, modern zu sein. Ich frage mich tatsächlich, ob Designstudierende heute wirklich immer noch neue Stühle und Tische entwerfen müssen. Viele Gestalterinnen und Gestalter stellen sich selbst einen Eiermann-Tisch ins Atelier. Sie haben einen Entwurf gefunden, der ihre Probleme löst. Warum also den tausendsten Tisch entwerfen? Vielleicht müsste Gestaltung heute viel stärker über andere Fragen nachdenken – etwa über neue Formen des Zusammenlebens.

Wenn Gestaltung gesellschaftlich relevant bleiben will, kann sie eine Nummer grösser denken. Sonst bleibt Design eine interessante, aber letztlich sehr elitäre Beschäftigung. Eigentlich geht es nicht nur um das Thema Design, sondern auch um Bildung, Vertrieb und Verfügbarkeit. Die meisten Menschen nehmen nicht an einem Diskurs über den guten Stuhl teil. Sie kaufen schlicht das, was verfügbar ist.

Ich hatte im Buch ursprünglich ein Kapitel vorgesehen mit dem Titel: «Man hatte uns Bauhaus versprochen – und wir haben IKEA bekommen.» Das war gar nicht als Fundamentalkritik an IKEA gemeint. Aber wer den Vertrieb kontrolliert, entscheidet eben auch darüber, welche Objekte die Menschen kennenlernen.

MF: Wo führen wir heute eine öffentliche Diskussion über Gestaltung?

Gabriel Yoran: Genau das ist die entscheidende Frage. Früher hatten Werkbundausstellungen enorme gesellschaftliche Bedeutung. Ich würde sofort in eine solche Ausstellung gehen. Entscheidend ist doch, dass wieder ein öffentlicher Raum entsteht, in dem über Gestaltung gesprochen wird. Denn dieser Raum fehlt uns heute weitgehend.

MF: In einem Werkbundprojekt mit Studierenden haben junge Menschen selbst entschieden, welche Objekte aus der Gestaltungsgeschichte für sie heute relevant sind. Dabei tauchten ganz andere Dinge auf als die üblichen Klassiker. Zeigt sich darin, dass jede Generation ihre eigenen Zugänge zur Gestaltungsgeschichte entwickelt?

Gabriel Yoran: Das finde ich wahnsinnig spannend. Solche Beispiele zeigen, dass die klassische Designgeschichte immer auch blinde Flecken produziert. Dinge fallen irgendwann aus der Erzählung heraus und werden jahrzehntelang ignoriert.

Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wer entscheidet eigentlich, was Bestand haben wird? Wenn man geschmackliche Urteile vermeiden will, beruft man sich am Ende meist auf die Zeit. So wie wir heute wissen, dass wir bestimmte Musik immer noch hören, wissen wir heute auch, dass die Bill-Uhr ein aussergewöhnlicher Entwurf war. Das konnten die Menschen damals nicht mit letzter Sicherheit wissen.

MF: Wir erleben heute eine eigentümliche Rückkehr historischer Formen. Neubauten sehen wieder aus wie Gründerzeit-Altbauten. Für mich hat das etwas ausgesprochen Reaktionäres.

Gabriel Yoran: Ja, das beobachte ich auch. In Deutschland gibt es einen starken Trend, Neubauten mit modernster Technik zu errichten, die ein bisschen so aussehen sollen, als wären sie um 1905 gebaut worden. Interessant ist, dass viele Menschen gerade jene Gebäude schätzen, die sie für Ausdruck handwerklicher Individualität halten. Wenn man ihnen erklärt, dass viele Ornamente schon 1905 industriell gefertigt wurden, ändert das erstaunlich wenig. Die Reaktion lautet meist einfach: „Ja, aber es gefällt mir trotzdem.“ Ästhetische Vorlieben lassen sich eben nur begrenzt durch historische Aufklärung verändern.

MF: Im Werkbund suchen wir deshalb oft nach einer anderen Haltung. Nicht nach einer nostalgischen Rekonstruktion vergangener Formen. Vielmehr interessiert uns die Frage: Wie können wir gemeinsam über die Zukunft nachdenken? Nicht als Berufsverband im engen Sinn, sondern als Ort, an dem über Gestaltung gesprochen wird, teilweise doch unabhängig von Marktlogiken und mit rein professionellen Interessen auf der Suche nach Qualität.

Gabriel Yoran: Ich glaube, der wichtigste Punkt wäre tatsächlich der Wunsch nach einer breiten gesellschaftlichen Auseinandersetzung darüber, was wir von den Dingen des Alltags überhaupt erwarten. Kultur besteht oft gerade aus den Dingen, die uns so selbstverständlich erscheinen, dass niemand mehr widerspricht.

Die enorme Bequemlichkeit, mit der wir heute Waren erwerben können, verschärft dieses Problem noch. Durch Onlinehandel, Suchmaschinen und inzwischen auch KI werden wir dazu verleitet, sämtliche Dinge als Probleme zu betrachten, die möglichst effizient gelöst werden müssen. Häufig fragen wir aber gar nicht mehr nach den Ursachen – oder danach, ob überhaupt ein Problem existiert.

MF: Im Werkbund sprechen wir oft über Einfachheit. Wo sollten wir vielleicht bewusst weniger gestalten oder bestimmte Dinge einfach sein lassen?

Gabriel Yoran: Ja, das finde ich einen sehr wichtigen Gedanken. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass man viele Dinge, die einen im Alltag umgeben, eigentlich gar nicht vermisst, wenn sie einmal nicht mehr da sind. Gleichzeitig gibt es aber eine andere Klasse von Dingen, über die man sich ausserordentlich freut, wenn man sie wieder hat, etwa einen guten Bildschirm oder eine angenehm gestaltete Arbeitsumgebung. Die einfachen Dinge und ich meine damit ausdrücklich nicht diese Werbeversprechen vom «einfachen Leben», können eine enorme Freude auslösen.

MF: Dinge werden durch Erinnerungen und biografische Erfahrungen mit Bedeutung aufgeladen.

Gabriel Yoran: Genau. Ein Gegenstand kann an einen wichtigen Menschen oder ein prägendes Ereignis erinnern. Gerade bei Uhrenliebhaber:in ist dieser Gedanke verbreitet: Man kauft eine Uhr zu einer Hochzeit oder aus einem anderen besonderen Anlass. Dadurch erhält selbst ein industriell gefertigtes Massenprodukt eine persönliche Bedeutung und wird nicht mehr so leicht austauschbar.

MF: Das erinnert mich an meine Beziehung zu meinem Fender Rhodes (E-Piano), das mich seit meiner Jugend begleitet.

Gabriel Yoran: Das ist interessant. Obwohl einige Menschen Instrument besitzen, entsteht erst durch die eigene, indivdiuelle Geschichte eine besondere Bindung. Man gibt ein solches Objekt nicht leichtfertig weg.

MF: Welche Aufgabe hat der Werkbund heute?

Gabriel Yoran: Die ursprüngliche Idee des Werkbunds ist erstaunlich aktuell. Wir werden von Produkten und technischen Lösungen überflutet. Gleichzeitig wird immer weniger öffentlich darüber diskutiert, welche Dinge wir eigentlich herstellen und nutzen wollen. Institutionen wie der Werkbund könnten Räume schaffen, in denen diese Fragen wieder gestellt werden – nicht um endgültige Antworten zu geben, sondern um Debatten zu ermöglichen.

MF: Also als Ort des Gesprächs.

Gabriel Yoran: Unbedingt; Und zwar nicht nur unter Designer:innen. Der Werkbund war immer interessant, weil dort Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkamen. Diese Vielfalt halte ich weiterhin für entscheidend. Fragen zu Ressourcenverbrauch, Digitalisierung, Wohnen oder dem guten Leben lassen sich heute nicht mehr innerhalb einzelner Disziplinen beantworten.

MF: Gerade diese Heterogenität erleben wir im Werkbund als grosse Chance.

Gabriel Yoran: Das sehe ich genauso. Viele vermeintliche Designprobleme sind in Wirklichkeit gesellschaftliche, politische oder bildungsbezogene Probleme. Schlechte Produkte entstehen oft nicht, weil niemand bessere gestalten könnte, sondern wegen Produktionsbedingungen, Marketing, Preisstrukturen und Gewohnheiten. Deshalb wäre es ein Fehler, Gestaltung auf die Form von Objekten zu reduzieren.

MF: Gleichzeitig spürt man – wie schon anfangs gesagt – in Ihrem Buch eine grosse Sympathie für die Dinge selbst.

Gabriel Yoran: Ja. Kritik an Dingen ist nur möglich, wenn man sich für sie interessiert. Gegenstände strukturieren unseren Alltag, beeinflussen unser Verhalten, schaffen Beziehungen und begleiten uns oft über Jahrzehnte. Gerade deshalb lohnt es sich, über sie nachzudenken.

MF: Vielleicht liegt darin auch die Aktualität des Werkbundgedankens.

Gabriel Yoran: Ja, und auch darin, dass wir Wahlmöglichkeiten haben. Produkte und technische Systeme erscheinen uns selbstverständlich, doch sie wurden entworfen und hätten auch anders aussehen können. Deshalb sollten wir häufiger fragen: Wollen wir diese Dinge überhaupt? Und wenn nicht, was wollen wir stattdessen? Genau dort wird Gestaltung wieder interessant.

MF: Herr Yoran, herzlichen Dank für das Gespräch.