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Werkbrief

1/26 – Werkbund Jeunes

Werkbund Jeunes

An der Retraite anfangs April 2026 in Heiden AR, im Kursaal/Otto Glaus, wurde von der Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Vorstand ein neues Format ins Leben gerufen: Werkbund Jeunes. Die Initiative entsteht in enger Zusammenarbeit mit engagierten Beteiligten – unter anderem mit Lara Grandchamp (Responsable du bureau alumni HEAD Genève) sowie studentischen Mitgliedern des Werkbunds. Ziel ist es, ein Format zu entwickeln, das kollaborativ und unabhängig von bestehenden Sektionsstrukturen funktioniert, über Regionen hinausdenkt und neue Perspektiven sucht.

Werkbrief 1/26, 14.04.2026, Text: Mathis Füssler
Mathis Füssler: Institut Architektur FHNW, Kunsthaus Baselland
Mathis Füssler, Institut Architektur FHNW, Skulpturenpark Schönthal

Der Werkbund ist eine Plattform für alle Generationen

Ein zentrales Anliegen von Werkbund Jeunes ist es, den Werkbund als aktive Plattform für alle Generationen weiterzuentwickeln. Mitglieder sollen sich hier einbringen können – mit ihrer Haltung, ihren Ideen und ihrer Sicht auf die Zukunft des Werkbunds.

Wichtig ist dabei die Einbindung von Studierenden, deren Mitgliedschaften zunehmend Anklang finden und den Werkbund bereichern.

Berufseinsteiger:innen finden eine Plattform, insbesondere in der frühen Phase ihres Berufslebens, etwa beim Schritt in die Selbstständigkeit oder beim Wunsch sich interdisziplinär engagieren wollen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Austausch stattfindet, Verantwortung übernommen wird und neue Impulse entstehen.

Konkrete Projekte und erste Schritte

Erste Projekte sind bereits in Arbeit: In Zusammenarbeit mit dem Institut Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz entsteht eine Publikation im Rahmen des Fachs «Wahrnehmen, Darstellen»: Studierende setzen sich dabei mit der über 100-jährigen Geschichte des Werkbunds auseinander und entwickeln ein Buchprojekt. Im Fokus steht eine Auswahl von Objekten, Architektur und grafischen Arbeiten – betrachtet aus der Perspektive einer neuen Generation und im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Promotion der Förderpreisträger:innen der letzten Jahre. Ihre Arbeiten werden unter anderem im Rahmen der Zurich Design Weeks 2026 präsentiert– als Fenster nach aussen, hin zu einem breiten Fachpublikum und zu interessierten Kreisen.

Austausch, Haltung und neue Dynamiken

Darüber hinaus werden Projekte von Werkbund-Mitgliedern für den Werkbund unterstützt. Im Zentrum steht dabei die Haltung: Ein offener Dialog über Regionen hinweg, zwischen Disziplinen, zwischen Schulen und Ausbildungsstätten und der Praxis.

Ganz im Sinne des Werkbunds geht es um Verbindung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken: Werkbund Jeunes versteht sich als lebendiges Format im Aufbau. Die Freude an der gemeinsamen Entwicklung ist spürbar – genauso wie die Hoffnung auf breite Unterstützung. Wir freuen uns darauf, bald erste Projekte und Unternehmungen sichtbar zu machen und diesen neuen Raum gemeinsam weiter zu gestalten.

Le Werkbund encourage le dialogue inclusif entre les générations et au-delà des frontières linguistiques.
Mathis Füssler, secrétaire général

Pati Grabowicz, © HGK Basel Institut Architektur FHNW
Pati Grabowicz, © HGK Basel Institut Architektur FHNW