Von Stroh zu Gold – Zu Besuch in Klein-Paris Wohlen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem vielfältigen Material, mitten im Aargau.
Das Schweizer Strohmuseum widmet sich dem bescheidenen Material Stroh und dessen verblüffender Industriegeschichteim Freiamt. Wo einst Getreidestroh in filigrane Hutgeflechte verwandelt und in die Modemetropolen Paris und New York verschifft wurde, findet sich heute inmitten eines eindrucksvollen Gartens
in der Villa Isler eine Dokumentation zum Material und der Kunstfertigkeit, die den sozialen Aufstieg eine ganzen Region befeuert hat und dafür sorgte, dass Wohlen noch vor 200 Jahren «Klein-Paris » genannt wurde. Noch im Eröffnungsjahr 2013 erhielt das Museum den Heimatschutzpreis und wirft seither in wechselnden Ausstellungen jeweils neue Blicke auf dieses spannende Material.
Die aktuelle Ausstellung zeigt im Rahmen des vorausgegangenen Wettbewerbs « Prix Paille – Aus der Sammlung in die Gegenwart » entstandenen Designarbeiten. Die ausgestellten Prototypen illustrieren, dass der Nachlass der Strohflechterei und der Industrie auch im 21. Jahrhundert kreativ nutzbar und in die Gegenwart überführbar ist. Chantal Bavaud, unsere ehemalige Vorstandskollegin und Jurymitglied des Wettbewerbs, führt uns exklusiv durch die eingegebenen Arbeiten und beleuchtet das Material mit zeitgenössischem Blick.
Programm
17.40 Begrüssung und Führung «Von Stroh zu Gold » durch die Dauerausstellung und das Strohmuseum mit Margrit Trachsel.
Führung durch die Sonderausstellung «Prix Paille – Aus der Sammlung in die Gegenwart » mit Chantal Bavaud.
19.30 Apéro und gemeinsamer Austausch.
Hier geht es zum Veranstaltungsflyer.
Anmeldung bis spätestens Freitag, 22. Mai 2026 an: swb-nordwestschweiz@werkbund.ch