Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.
Kontakt Suche

Agenda

WB Graubünden – Monatsveranstaltung BSA ZAGG

WB Graubünden – Monatsveranstaltung BSA ZAGG

29. August 2025
Bild: Heiligkreuzkirche Chur, Architektur: Walter Maria Förderer, 1969, aus: Werk 1971 Ausbabe 12 Seite 812, Foto Hans Hänggi

Das (ungeschützte) baukulturelle Erbe Graubündens aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

In den Jahren des Baubooms ab den 1950er Jahren ist auch in Graubünden sehr viel gebaut worden, mehrheitlich mit durchschnittlicher Qualität – wie so häufig. Allerdings gibt es auch herausragende Bauwerke aus dieser Zeit, deren Bedeutung weit über die Grenzen des Kantons hinausreicht. Bemerkenswert ist, dass keines dieser Gebäude formell geschützt ist.

Dies ist umso kritischer, da der Druck zur Sanierung und Veränderung stetig zunimmt. Die Kantonsschule Chur (Max Kasper, 1970), das Haus Cleric (ehemals Seminar, Andres Liesch, 1963) und das Konvikt (Otto Glaus & Ruedi Lienhard, 1969) wurden bereits gesamtsaniert. Als nächstes stehen in Chur die Pädagogische Hochschule (ehemals Frauenschule, Robert Obrist, 1983), die Gewerbeschule (Andres Liesch, 1969) und das Naturmuseum (Bruno Giacometti, 1981) an.

In Flims gehen die Häuser und Wohnungen im Quartier Las Caglias (Rudolf Olgiati, 1951 – 74) schon seit einigen Jahren von der Generation der Bauherrschaften in die Hände neuer Eigentümer über. Auch hier stellt sich die Frage, wie ohne formellen Schutz die subtilen architektonischen Qualitäten der Häuser bewahrt werden können.

Vor diesem Hintergrund werden wir einige der Bauten besichtigen. Wir werden dabei begleitet von Christa Vogt und Markus Peter sowie von Leza Dosch und Pablo Horwáth. Vor dem Abendessen werden wir in einem Fachgespräch mit Silke Langenberg, Professorin für Konstruktionserbe und Denkmalpflege an der ETH Zürich, Ulrike Sax, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Denkmalpflege Graubünden und Selina Walder, Architektin versuchen zu ergründen, warum diese Bauten nicht besser formell geschützt sind, was sich ändern müsste, damit sie besser geschützt wären und worin die Vorzüge eines besseren Schutzes liegen würden.

 

Anmeldung und Bezahlung bitte bis am Freitag 22. August über diesen Link des BSA ZAGG.