Werkbrief
Förderpreis an der HEAD Genève
Der Schweizerische Werkbund hat einen seiner Förderpreise 2025 an der HEAD Genève (Haute école d’art et de design) vergeben. Die Verleihung fand im Rahmen der Abschlussveranstaltungen der Hochschule statt und war Teil der Auszeichnungen an Masterabsolvent:innen.
Der Förderpreis ging an Mathis Baltisberger (MA Media Design) für sein Projekt «Subterraneum». Die Arbeit untersucht verborgene akustische Räume und macht nicht unmittelbar Wahrnehmbares erfahrbar. Aus Sicht des Werkbunds steht das Projekt exemplarisch für eine gestalterische Haltung, die Forschung, Kontext und mediale Übersetzung verbindet und damit über rein formale Fragestellungen hinausweist.
Die Zusammenarbeit zwischen der Groupe Romandie und der HEAD wurde von beiden Seiten als sehr gut wahrgenommen. Die Preisvergabe im institutionellen Rahmen der Schule ermöglichte eine klare Einbettung in den Ausbildungsdiskurs und stärkte zugleich die Präsenz des Werkbunds. Der Anlass wurde auch über die Kanäle der HEAD kommuniziert. Vertreten wurde der SWB bei der Preisverleihung durch Lara Grandchamp und Simon Schmidig.
Die HEAD Genève ist institutionelles Mitglied des Schweizerischen Werkbunds. Die Schule entstand 2006 aus dem Zusammenschluss mehrerer Genfer Ausbildungsstätten für Kunst und Gestaltung und ist Teil der HES-SO (Fachhochschule Westschweiz). Sie bietet Studiengänge in Kunst, Visueller Kommunikation, Produkt- und Industriedesign, Innenarchitektur, Mode, Schmuck, Film sowie Mediadesign an.
Mit der Vergabe von Förderpreisen setzt der Schweizerische Werkbund ein bewusstes Zeichen für die generationenübergreifende Förderung von Gestalter:innen, deren Arbeiten gesellschaftliche, räumliche und kulturelle Fragen stellen. An dieser Stelle gratulieren wir ebenfalls der Gewinnerin Elena Gianotti HF Produktdesign Schule für Gestaltung Zürich in Zusammenarbeit mit der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz.